17.06.2016

The Conjuring 2: The Enfield Poltergeist – Who you gonna call? The Warrens!

(c)Warner
Es ist 1:29 Uhr. Während ein Kochtopfdeckel im Hintergrund bedrohlich lange nicht aufhört zu kippeln, beginne ich, einige Gedanken zu The Conjuring 2 - The Enfield Poltergeist zu texten.

Das mit 134 Minuten durchaus sehr lang geratene Gruselwerk muss erst verdaut werden. Besonders empfehlen kann ich diesbezüglich das Lesen (oder Verfassen) von Rezensionen.

- Keine Sorge, diese Kritik darf auch ruhigen Gewissens vor dem Kinobesuch konsumiert werden. In anderen Worten: NO SPOILER! -

Um eins vorwegzunehmen: The Conjuring 2 ist außerordentlich gut gelungen, für einen Horrorstreifen gar hervorragend. ‚Hervorragend‘ kann dabei wortwörtlich verstanden werden, sticht der Film doch unter der Konkurrenz zahlreicher weiterer Gruselfilmreihen positiv hervor.

26.03.2016

Batman v Superman: Dawn of Justice - Weniger als die Summe seiner Teile


„Taugt nichts“ sagt die Fachpresse, die meisten Zuschauer werden ihn durch einen Satz mit X beschreiben und auf dem Tomatometer erreicht der Streifen grade mal einen Score von 30%.

Batman v Superman (der fescherweise auf das ‚s‘ in ‚vs‘ verzichtet) ist wahrlich kein geliebter Film. Positiv gesinnte Rezensenten deklarieren ihn mit „comicnah“ oder „detailgetreu“, das war aber auch schon das Maximum positiver Worte.
Nichtsdestotrotz nehme ich dieses filmische Produkt als Anlass, nach langer Zeit mal wieder etwas Kritikähnliches zu verfassen. Und das bei dem guten Wetter!

26.01.2015

Ouija: Spiel nicht mit dem Teufel – [Hier beliebiger Untertitel für beliebigen Horrorfilm]



Stellen wir uns vor, wir sind der Spielewarenhersteller Hasbro.
Mal sehen: Sehr erfolgreich haben wir aus unserer Plastikpüppchenserie „Transformers“ eine gewinnträchtige Kinoreihe gemacht. Allein Teil 3 nahm weit über eine Milliarde Dollar ein und übertrumpfte damit z.B. sechs von sieben „Harry Potter“-Filmen.
Die „G.I.Joe.“-Reihe sollte dann noch einmal klotzen, trotz einer Fortsetzung wurde daraus aber nicht wirklich was. Zwischendurch haben wir es tatsächlich noch geschafft aus „Schiffe versenken“ einen relativ ambitionierten Film namens „Battleship“ zu kreieren, der trotz seiner auffälligen Ähnlichkeiten zu den Transformers zum Megaflopp wurde.
Sollte uns das zu denken geben? Vielleicht. Hindert uns das daran, weitere Filme zu lizensieren? Auf keinen Fall!

09.01.2015

96 Hours: Taken 3 - Stirb Langsam Impossible: Live Another Day


Ich möchte diesen Film eben in einem Gedankenstrom darlegen:
1. Hälfte: 96 Hours - Homeland - Homeland - Stirb langsam - 24 - Alarm für Cobra 11 - Homeland
2. Hälfte: 96 Hours - 96 Hours - 96 Hours - Mission Impossible - 96 Hours - 96 Hours - 96 Hours

Das mag zunächst nach einer enormen Vielfalt klingen, mündet jedoch in Auswechselbarkeit. Unterscheiden sollte man dabei aber zwischen der ersten und der zweiten Hälfte dieser zweiten Fortsetzung des großartigen Actionthrillers "96 Hours" (im Orginal "Taken").
Liam Neeson spielt nun also schon zum dritten Mal den (in diesem Teil nicht mehr ganz so) übervorsichtigen Übermacht-007. Der große Unterschied zu Mr. Bond liegt dabei einmal mehr in der Thematisierung des Privatlebens von Protagonist Bryan Mills.

29.11.2014

Die Tribute von Panem: Mockingjay – Sie haben versagt



Grade aus dem Kino, es ist 01:18 Uhr. Für eine Kritik ist natürlich trotzdem noch Zeit, ich will ja nicht wieder vergessen, was mir grade alles im Kopf herumschwirrt.
Es ist kurz vor Weihnachtszeit. Genau der richtige Zeitpunkt also, einen neuen Film der „Tribute von Panem“-Reihe herauszubringen. Alljährlich und nun zum dritten Mal (man darf seit dem Mockingjaystart also von einer Tradition sprechen) werden wir Zuschauer eingeladen, uns den Kampf Katniss Everdeens sowie der 13 Distrikte gegen das berühmtberüchtigte Kapitol anzuschauen.
Ich würde nun gerne von einer stetigen Steigerung der jeweiligen Teile sprechen, diesmal war ich aber tatsächlich gar nicht mal so begeistert.